Königinnen und Prinzessinnen an der Möhnesee-Schule

 

Möhnesee-Schule auf der Jugendimkermesse in Bergkamen, Herbst 016

In der kalten Jahreszeit wird es ruhiger an den Bienenstöcken und die Arbeiten verlagern sich mehr in die Fachräume, wo die Imkerei der Möhnesee-Schule aus Bienenwachs Kerzen, Lippenstifte und Handschmeichler herstellen.Auch in diesem Jahr waren sie wieder innovativ tätig und haben neue Kerzenformen, einen weiteren Lippenpflegestifttyp aus Propolis, Kakaobutter und Jojobaöl und anderes entwickelt. Um die Schulimkerei mit zahlreichen neuen Produkten auch außerhalb der Schule zu präsentieren, hatte sich die Gruppe des 7. Jahrgangs mit Projektleiter Lehrer Dr. Andreas Vogel entschlossen, an der ersten Jugendimkermesse des Landes Nordrhein-Westfalen teilzunehmen.

Dr. Hartmut Fahrenhorst, Obmann für die Jugendimkerei, hat diese Messe mit seiner Mannschaft, den „Unna Honigdieben“,  organisiert.

Die komplette Mannschaft des Profilfachs „Bienen“ mit 10 Schülern, Frau Klimke als Klassenlehrerin, Frau Schlüter als Mutter und Bullifahrerin sowie Dr. Vogel als Fachlehrer machten sich mit viel Gepäck auf die Reise zur Ökologischen Station in Bergkamen. Insgesamt 10 Schulen stellten ihre Imkerei vor. Jede Schulimkerei baute einen eigenen Ausstellungs- und Infostand auf und präsentierte die Ergebnisse und Produkte ihrer Arbeit. Je ein weiterer Infostand wurde vom Landesverband Westfälischer und Lippischer Imker sowie von Herrn Beckmann als dem Koordinator der Schulgenossenschaften aufgebaut. Für uns bedeutete dies erst mal das Schleppen unserer Kisten, Kartons, Wabenrahmen, Stromkabel, Lampe, Bienenkörbe usw. Die verschiedenen Bereiche wie Honigverkostung, die Herstellung eigener Kerzenformen aus Dentalsilikon oder die Produktion von Lippenpflegestiften mussten optimal präsentiert werden. Fotos von unserer Imkerei sowie diverse Urkunden, die wir bisher für unsere Arbeit erhalten haben, wurden aufgehängt. Mit vielen fleißigen Händen war die Arbeit schnell erledigt.

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Bild 1,2 und 3: Aufbau unseres Standes

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Bild 4: Der Stand ist fertig

Als Anschauungsobjekt für die Herstellung einer Silikonform hatten wir einen großen Weihnachtsengel mitgebracht, der noch halb in der Form, einer silbernen Röhre, steckte. Die Besucher der anderen Schulen wollten vor allem wissen, wie wir die Kerzenformen und Lippenstifte herstellen und woher wir das Material beziehen.

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Bild 5: Unser Stand mit der kompletten Mannschaft des Profilfachs „Bienen“

In der nächsten Phase wurden die Stände der anderen Schulimkereien besucht. Das bedeutete natürlich, dass einige Schüler bei unserem Stand bleiben mussten, um den Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Bei den anderen Schulimkereien gab es viel zu entdecken, auszuprobieren und zu lernen. Diskussionsstoff gab es zur Genüge: Wie viele Bienenvölker habt ihr, wo sind die Bienenvölker aufgestellt, welchen Beutentyp und welche Wabenrrähmchen verwendet ihr? Wieviel Honig und Wachs wird geerntet und wie wird alles vermarktet? Wieviel Schüler arbeiten in eurer Schulimkerei … usw.?

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Bild 6,7,8: Antonia, Mira und Lucie beim Kerzendrehen am Nachbarstand

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Bild 9: Andreas und Lukas informieren sich über neue Bienenspiele und interessante Kerzenformen

 

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Bild 10: Dr. Thomas Klüner (in weißer Outdoor-Jacke), Präsident des Landesverbandes, besuchte unseren Stand

Lauritz, Andreas und Gerome beantworten seine Fragen zu unserer Imkerei. Besonders beeindruckt war Dr. Klüner von den fachkundigen Informationen unserer Schüler zur Imkerei der Möhnesee-Schule.

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Bild 11:

Die Lehrer und Betreuer der anderen Schulen waren vor allem am  Know-how der Technik der Herstellung von Kerzenformen sowie den Rezepten der Herstellung von Lippenpflegestiften und Handschmeichler interessiert. Dr. Vogel erklärt hier gerade die Technik der Formenherstellung der Kerzen.

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Bild 12:

Der Pressesprecher des Landesverbandes Herr Norbert Pusch benötigt noch nähere Informationen über unseren Stand. Er verfasst über die Imkermesse einen Artikel in der Fachzeitschrift „Deutsches Bienenjournal“.

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Bild 13,14: Endlich Mittagspause

Dr. Fahrenhorst und seine Mitarbeiter haben Bratwürstchen gegrillt und da noch Geld in unserer Honigkasse war, bekamen die Schüler die Würstchen natürlich kostenfrei.

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Bild 15:

Der Nachmittag war den Vorträgen vorbehalten. Dr. Klüner eröffnete die Vorträge und zeigte sich beeindruckt von den vielfältigen Arbeiten der Schulimkereien und der Begeisterung der Schüler für ihre Imkerei.

Es folgten Vorträge der Schüler, Imkereibetreuer und
Lehrer über die Entwicklung der einzelnen Schulimkereien. Hier gab es auch für uns wieder wichtige Informationen. Herr Beckmann aus Düsseldorf berichtete über Schulimkereien die als Genossenschaft geführt werden. Bei der Genossenschaft arbeiten Gruppen in verschiedenen Bereichen wie Vorstand, Aufsichtsrat, Bienenhaltung und Produktion, Einkauf und Vermarktung. Dies ist eine Form der Imkerei, die in Zukunft auch für uns interessant werden könnte.

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Bild 16: Zum Ender der Veranstaltung natürlich noch ein Gruppenfoto

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Bild 17:

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass es eine tolle Veranstaltung war und man sich im nächsten Jahr hier wieder treffen wird. Dr. Fahrenhorst  ist guter Hoffnung, dass nächstes Jahr 20 Schulimkereien an der Jugendimkermesse Nordrhein-Westfalen teilnehmen werden.

Die Fotos wurden von Frau Klimke und Herrn Pusch gemacht.

 

Bienen WP goes science Herbst 2015

Die Betreuung der Bienen im Jahreslauf mit allen Arbeiten einer Imkerei macht ungeheuren Spaß und die Arbeiten klappen reibungslos. Der Aufbau der Schulimkerei macht weitere Fortschritte. Die Biologie WP betreut jetzt schon im zweiten Jahr die Bienen und langsam mussten wir uns Gedanken machen, wo der Weg uns hinführen wird. Die nächsten Bausteine sollten eigene kleine Forschungen an Bienen sein. Dies ist natürlich ein riesiges Feld, in dem sich die Mannschaft der Biologie WP erst einmal orientieren muss. Welche Themen sind für die Schülerinnen interessant und an unserer Schule überhaupt machbar? Wo sind Wissenslücken in der Bienenforschung und wer forscht an welchen Themen? Na ja, so schnell lassen sich diese Fragen nicht beantworten. Für uns sind natürlich die lokalen Besonderheiten der "Möhnesee-Bienen" besonders wichtig, denn da gibt es noch einige offene Fragen.

Aber um uns der Sache zu nähern, haben wir das Angebot von zwei Bienenwissenschaftlern angenommen und sind zur Fortbildung aufgebrochen. Frau Dr. Pia Aumeier von der AG Verhaltensbiologie und Didaktik der Biologie der Ruhr Universität Bochum und Herr Dr. Hartmut Fahrenhorst, Obmann der Imkerjugend empfingen uns und die Schüler der Bienen AGs  einiger anderer Schulen in der Ökologischen Station in Bergkamen. Frau Dr. Aumeier und Herr Dr. Fahrenhorst haben uns mit Methoden bekannt gemacht, mit dem wir diesem rätselhaften Wesen "Biene" auf die Spur kommen können. Neben interessanten Vorträgen über das Verhalten der Bienen, dem Wärmehaushalt im Bienenstock und der Leistungen ihrer Sinnesorgane,  standen vor allem praktische Untersuchungen an den Bienenvölkern und an einzelnen Bienen auf dem Programm.

Der Duft spielt bei den Bienen eine sehr große Rolle wie z.B. Blüten- und Pollendüfte, Stockdüfte, Schwarmdüfte und alarmierende Düfte. Der Geruchssinn der Bienen befindet sich in ihren beiden Antennen und hiermit können sie über große Distanzen die Richtung des Duftes erkennen. Zur Untersuchung des Geruchssinns wurden je 20 Bienen in Erbsendorfer Tubes gesteckt. Ihr Kopf schaut oben heraus und die Schüler testen die Reaktion der Bienen und speziell ihrer Antennen bei verschiedenen Duftstoffen.

Die Bienen in den Erbsendorfer-Tubes warten auf ihren Einsatz.

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Mit Zuckerwasser werden die Geruchsorgane in den Fühlern der Bienen angeregt und die Bienen reagieren mit starken Fühlerbewegungen.

 

 

 

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Untersuchung der Bienen unter dem Binokular.

 

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Bei der Untersuchung der Sinnesorgane schaut Herr Dr. Fahrenhorst auch mal über die Schulter.

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Vor dem Einfüttern für den Winter möchte man wissen, wie groß eigentlich das Bienenvolk ist, um abzuschätzen wie viel Futter es in der kalten Jahreszeit verbraucht. Aber wie zählt man schnell ein Bienenvolk aus, in dem 20.000 oder 30.000 Tiere leben? Hier hilft nur eine möglichst genaue Schätzung. Hierzu haben die Schüler einen Schätzrahmen mit vier Gummibändern in Achtel unterteilt und ihn als Orientierungshilfe über der auszuzählenden Wabe gehalten. Für das Schätzprotokoll wurden die mit Brut und Bienen vollgefüllten Achtel abgezählt und notiert. Jede Wabe wurde von den Schülern aus dem Bienenstock entnommen, mit Hilfe des Schätzrahmens ausgezählt und am Ende für den ganzen Bienenstock addiert. Multipliziert mit dem bekannten Durchschnittswert von 110 Bienen je Achtel ergab sich eine recht genaue Schätzung der Bienenanzahl im Stock.

Dr. Fahrenhorst gibt noch einmal Hinweise zum Schätzrahmen.

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Bienenwabe mit verdeckelter Brut, die noch auszuzählen ist.

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Joana fertigt wieder ganz gewissenhaft das Protokoll, bis die Aufgabe von Jessica übernommen wird.

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 Kein Bienenstock bleibt von der Zählaktion verschont.

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Die Schülerinnen konnten sich auch sonst noch im Insektenreich ein bisschen umschauen. Jessica hat kein Problem mit der riesigen Madagaskar-Fauchschabe.

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Nach einem ereignis- und lehrreichen Tag ging es am späten Nachmittag mit der Klassenlehrerin Frau Bökmann wieder in Richtung Möhnesee.

Die Schülerinnen der Biologie-WP haben ihre Ziele für die nächste Zeit klar vor Augen. Die Experimente und Untersuchungen die hier gemacht wurden sollen an der Möhnesee-Schule nachvollzogen werden um sie auch anderen Schülern zugänglich zu machen. Ein Schaukasten muss her, indem das Verhalten eines Bienenvolk auf ihren Waben durch eine Glasscheibe beobachtet und protokolliert werden kann. Auch an Fragestellungen mangelt es nicht: Woher holen unsere Bienen eigentlich ihren Nektar? Fliegen sie, wie vermutet, über den Möhnesee hinweg und holen im Sommer vom Südufer die Waldtracht? Von welchen Pflanzen holen sie eigentlich den Pollen? .....

b_180_180_16777215_00_images_stories_Projekte_Bie_3_Abb13.JPGUnd nicht zu vergessen: Die Audi-Stiftung für Umwelt hat uns einen Satz Bücher mit den neuesten Forschungsergebnissen vom Bienenforscher Professor Dr. Jürgen Tautz spendiert. Dafür danken wir der Audi-Stiftung natürlich recht herzlich.

 

 

 

 

 

Besuch beim Berufsimker im Sommer 2015

Die Biologie-WP der Klassen 7c/7d möchte in Zukunft ihre eigenen Bienenköniginnen aufziehen und die Bienenvölker vermehren. Die „Königsdisziplin“ der Imkerei war schon immer die Aufzucht eigener Königinnen. Hier verbergen sich viele Geheimnisse, die noch von den Schülern gelüftet werden müssen. Da die Sache nicht ganz so einfach ist, brauchten wir Rat vom Profi. Die Schüler haben beim Internationalen Auswahlwettbewerb zur Jugendimkerei  bereits Kontakt zum Imkermeister Denis Schüler aufgenommen. Denis Schüler war einer der Prüfer und er betreibt  in den Rieselfelder Münster  auf seinem Heidehof eine große Imkerei mit Spezialisierung auf die Königinnenaufzucht. Denis Schüler hatte uns eingeladen, einen Tag auf seinem idyllisch gelegenen Bienenhof zu verbringen und uns die Aufzucht seiner Königinnen zu zeigen. Im Sommer war es dann soweit, zusammen mit den Schülern der  Bienen-AG der Fritz-Winter-Gesamtschule trafen wir morgens auf dem Heidehof ein. Nach kurzweiligen Informationen über Bienenpflanzen und Honig folgten die nötigen Tipps und praktischen Übungen für eine erfolgreiche Königinnenzucht.

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Bild1: Der Heidehof in den Rieselfeldern Münster

 

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Bild 2 : Bienengerechtes Ankleiden der Schüler

 

Aus einer Bienenlarve entwickelt sich nur dann eine Königin, wenn sie mit einem besonderen Futtersaft, dem Gelee Royal gefüttert wird. Die Entwicklung vom Ei zum fertigen Insekt dauert nur 16 Tage. Hier gilt der alte Spruch:"Drei, fünf, acht die Königin ist gemacht". Die Entwicklung der Königin verläuft drei Tage als Ei, fünf Tage als Larve und acht Tage als Puppe. Da sich immer mehrere Königinnen entwickeln, müssen sie vor dem Schlüpfen  getrennt werden, denn ansonsten bringt die Erstgeschlüpfte ihrer Schwestern durch einen Stich um. Im Stock kann es außer der alten Bienenkönigin nur eine Jungkönigin geben. Damit der Imker seine wertvollen Königinnen nicht durch Schwesternmord verliert, werden die einzelnen Königinnen erst in kleine Käfige gesperrt.

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Bild 3: Die einzelnen Königinnen befinden sich jeweils in einem Kunststoffröhrchen und werden von ihrem Hofstaat versorgt.

 

 

 

 

 

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Bild 4 und 5: Dann erfolgt das Umsetzten in kleine Königinnenkästen, in denen die Königin mit ihrem Hofstaat lebt und in den folgenden Tagen zum Hochzeitsflug startet.

 

 

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Bild  6: Junge Königin mit ihrem Hofstaat

Die begattete Königin wird dann im nächsten Schritt einem kleinen Volk, dem sogenannten Kunstschwarm, beigegeben.  Denis Schüler zeigte die einzelnen Schritte, die nötig sind, um einen Kunstschwarm zu bilden. Hierzu fegte er einen Teil eines Volkes über einen Trichter in einen luftigen Kasten, damit die Bienen genug Sauerstoff bekommen. Das Besprühen mit Wasser verhindert das Auffliegen der Bienen.

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Bild: 7: Bild: 8 Klassenlehrerin Frau Bökmann braucht keinen Schutzhut.

 

 

 

b_180_180_16777215_00_images_Klimke_9.jpgDie Königin wird in einen Bienenkasten gegeben und die Bienen des Kunstschwarms werden auf einem Brett vor dem Bienenkasten ausgeschüttet. Durch den Duft, den die Königin verströmt, werden die Bienen in den Bienenkasten gelockt und marschieren rasch hinein. In Kürze bauen die Bienen die Waben aus und bilden ein starkes Volk.
 

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Bild 10: Die Bienen machen sich auf den Weg zu ihrer Königin.

Die Schüler waren beeindruckt von den vielen Arbeitsschritten, die notwendig sind, um ein Bienenvolk zu vermehren. Die Honigbiene ist ein staatenbildendes Insekt und die Vermehrung findet nur über kleinere oder größere Völker statt. Mit nur einer Königin und einem Männchen, dem Drohn lassen sich  keine Bienen züchten. Dies ist die Besonderheit und Faszination der Honigbienen. Allen hat der Besuch auf dem Heidehof riesig Spaß gemacht und vielleicht besuchen wir Denis Schüler bald wieder, um mehr von ihm zu erfahren.

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Bienen verbinden Schulen 2014

Biologie WP der Klassen 7c/7d beim Auswahlwettbewerb zum Internationalen Wettbewerb der Jugendimkerei


Seit Anfang dieses Schuljahres betreuen die Schülerinnen des WP-Kurses b_180_180_16777215_00_images_stories_Projekte_Bienen2.jpgBiologie der Klassen 7c und 7d ein Bienenvolk auf dem Gelände der Möhnesee-Schule und üben sich in allen Arbeiten einer Imkerei. Nun wurde es Zeit, zu schauen, wie viel über die Imkerei gelernt wurde und ob die Schülerinnen sicher mit Bienenvölkern arbeiten können. Was bietet sich da besser an, als sich mit Jugendimkern anderer Schulen im Wettbewerb zu messen?!

„Unnas Honigdiebe“ von der Peter-Weiß-Gesamtschule mit ihrem Leiter Herrn Dr. Hartmut Fahrenhorst hatten zum Auswahlwettbewerb für das Internationale Treffen der Jugendimkerei eingeladen. Schüler und Schülerinnen verschiedenster Schulformen vom Gymnasium, der Gesamtschule, der Sekundarschule bis zur Förderschule waren zur Ökologischen Station Bergkamen gekommen.

 

Wir  wurden herzlich begrüßt und waren beeindruckt von der Größe der Ökologischen Station, die früher einmal als großer Gutshof genutzt wurde. Es folgte für die Schüler/innen direkt ein schriftlicher Test. Nach einer kurzen Pause wurden die Jugendimker in unterschiedliche Gruppen aufgeteilt und durchliefen drei Praxisphasen mit Themen wie Botanik, Anatomie, Mikroskopie, Imkereigeräte, Wachsverarbeitung, Honigbeurteilung und Imkerpraxis.

Hannah Rademacher bei der BienenprüfungUnter dem wachsamen Auge von Imkermeister Denis Schüler aus Münster musste jeder Schüler/in ein Bienenvolk öffnen, die Waben entnehmen, die Königin suchen und die Stärke des Volkes beurteilen. An einer weiteren Station war natürlich die Verkostung des Honigs besonders beliebt, bei dem die Schüler/innen die Honigsorte bestimmten.

 

Die Schüler/innen konnten in den Pausen das große Gelände mit Aussichtsturm und Blick auf die Lippeaue, den alten Bauerngarten, das  Bienenhaus und die Bienenstände besuchen. In der Mittagspause gab es Bratwürstchen mit selbstgemachtem Kartoffelsalat. Nach der ganztägigen Prüfungsphase wurden die Punkte ausgezählt.

 

b_180_180_16777215_00_images_stories_Projekte_Bienen_Urkunde.jpg Für den ersten Platz hat es leider  nicht ganz gereicht - aber nächstes Jahr.... .

Viel wichtiger war ohnehin der Ideen-, Gedanken- und Adressenaustausch mit den Schülern/innen der anderen Schulen. Für den Monat Juni wurde bereits zwischen  der Bienen-AG der Fritz-Winter-Gesamtschule   Ahlen und der Bienen-WP der Möhnesee-Schule eine gemeinsame Fortbildung in der Berufsimkerei von Denis Schüler in Münster  vereinbart. Mit den Schülern/innen der anderen Schulen wird es in diesem Jahr auf zwei weiteren Fortbildungsveranstaltungen und der Jugendimkermesse ein Wiedersehen geben.

(Dr. Andreas Vogel, Biologielehrer und Bienenprojektleiter Möhnesee-Schule)

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